#49: Die Kraft von Routinen

Shownotes

Routinen können etwas unfassbar kraftvolles sein. Sie können unser Anker im Alltag sein, uns helfen Stress zu reduzieren und sie können uns helfen der Mensch zu werden, der wir schon immer sein wollten. Ich nehme euch in dieser Folge mit in die Kraft von Routinen und warum sie für unser ganzes System so unfassbar wichtig sein können.

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00:00:05: Herzlich willkommen bei Gedankenanstöße, dein Podcast für wöchentliche neue Impulse und Gedanken.

00:00:10: Mein Name ist Anna-Jelena Meier und ich freue mich total, dass du dabei bist.

00:00:15: Hier bekommst du jeden Montagmorgen Gedankenanstöße, die fünf bis acht Minuten lang sind.

00:00:20: Mal von mir und mal in Form von Gasgedanken, von tollen Menschen, die ich auf meinen Wegen so kennengelernt habe.

00:00:26: Also freut dich jetzt auf deinen wöchentlichen Impuls und ich bin gespannt, was du mitnehmen kannst.

00:00:39: Hallo ihr.

00:00:41: Schön, dass ihr eingeschaltet habt zu dieser neuen Folge.

00:00:45: Ich hoffe, dass die letzten zwei Wochen gut zu euch waren.

00:00:49: Ich war tatsächlich leider relativ krank und habe es deswegen letzte Woche nicht geschafft, eine Folge für euch aufzunehmen.

00:00:56: Und in dieser Folge möchte ich jetzt ein bisschen mit euch darüber reden, woran das auch gelegen hat, dass ich krank geworden bin und was vielleicht.

00:01:03: das hätte auch ein bisschen vermeiden können, sag ich mal.

00:01:08: Und zwar ist es so gewesen, dass ich über Weihnachten und das neue Jahr und dann auch Anfang diesen Jahres mit der Familie, für die ich aktuell arbeite, in deren Strandhaus war und dort sehr viele andere Menschen auch waren.

00:01:23: Ich glaube, in der Spitze waren wir in diesem Haus fünfzehn Menschen und fünf Hunde und mein Job ist es, ein bisschen sich ums Wohl ergehen quasi von allen zu kümmern und zu schauen, dass alles ordentlich und sauber ist.

00:01:37: Und das war für mich unfassbar stressig.

00:01:40: Zum einen, weil das ganz viele Menschen waren, die ich nicht kannte, die auch regelmäßig gewechselt haben und es auch immer schwierig ist, in soziale Dynamiken reinzufinden und zu gucken, wie kann ich mich jetzt wann, wo verhalten, wo werde ich hier integriert, wo nicht, wo ist das okay, wo ist das auch nicht okay.

00:01:58: Also so eine Mischung aus Grenzen von anderen Menschen sehen, verstehen und waren und auch meine eigenen Grenzen sehen, verstehen und waren.

00:02:08: Und ich hatte dann da ein Zimmer und für mich ist Schlafen auch immer so ein großes Thema.

00:02:12: Also dann an einem Ort zu schlafen, die ganzen neuen Geräusche, das Bett, wie das Licht dort aufgeht, also wenn die Sonne quasi aufgeht und so weiter und so fort.

00:02:21: Und deswegen war ich relativ schnell in einem ja sehr starken Stressmodus.

00:02:26: Und was passiert, wenn wir sehr gestresst sind, ist, dass unsere Cortisol-Level sehr hoch ansteigen.

00:02:32: Unser Cortisol-Level ist quasi... oder ist ein Hormon, das ganz wichtig ist für ganz viele Funktionen unserem Körper und unter anderem ist es auch dafür zuständig quasi unseren Stress mit abzubauen.

00:02:43: und weil ich so gestresst war, hat sich quasi ganz viel Cortisol entwickelt und dann versucht den Stress für mich abzubauen.

00:02:51: und Cortisol ist aber auch dafür da zum Beispiel oder mit dafür verantwortlich Krankheitserreger werden, den unser System eindringen, mit zu bekämpfen.

00:03:01: und Ich war halt so gestresst, dass quasi mein Körper sich so auf den Stress fokussiert hat, dass die Erreger, die dann eingedrungen sind, quasi nicht bekämpft worden sind und dann sich so langsam im Körper ausbreiten konnten.

00:03:18: Und als ich dann wieder in die Entspannung gekommen bin, dann die Krankheit quasi doll ausgebrochen ist.

00:03:23: Und damit bin ich auch nicht allein.

00:03:24: Das passiert tatsächlich relativ vielen Menschen.

00:03:27: Ihr wart bestimmt auch schon mal, dass ihr Das war bei euch bestimmt auch schon mal so, dass, als ihr in den Urlaub gefahren seid, ihr dann krank geworden seid.

00:03:34: Und das ist genau diese Dynamik.

00:03:36: Das heißt, wenn wir zu lange im Stress waren und dann in die Entspannung kommen, dann haben sich die Krankheitserreger schon im Körper ausgebreitet und dann wären wir erstmal einfach richtig krank.

00:03:45: Und das wird anfangs aber verhindert durch den Stress, den wir dann haben.

00:03:49: So.

00:03:50: Und was uns in sowas ganz doll helfen kann, also vor allem nicht in der Vermeidung von Stress, aber in der Reduktion dessen, sind Routinen.

00:04:01: Und normalerweise, wenn wir hier auf der Farm sind, dann habe ich morgens eine sehr schöne Routine und abends eine sehr schöne Routine.

00:04:08: Aber durch dieses Umfeld, in dem ich war, war es für mich sehr, sehr schwierig, das umzusetzen, auch fast unmöglich.

00:04:16: Und ich möchte deswegen heute mit euch darüber sprechen, warum Routinen so toll sind und warum sie uns gut tun.

00:04:24: Und ich glaube, der erste wichtige Punkt für Routine ist, dass sie unser Nervensystem entlasten.

00:04:31: Was halt dann, wenn wir gestresst sind, im High Alert-Modus unterwegs ist.

00:04:36: Und es hat damit zu tun, dass unser Gehirn es gerne mag, wenn wir uns in vorhersehbaren Umständen bewegen.

00:04:43: Und Routine nehmen uns quasi Entscheidungen ab und können damit halt auch Stress mindern oder sogar fair hindern.

00:04:51: Weil wir müssen uns nicht jeden Tag alles neu ausdenken oder morgens schon zehn Entscheidungen treffen, sondern wir folgen einfach einen Plan, den wir für uns haben und das kann einfach innere Ruhe erschaffen.

00:05:04: Routinen sind also so ein bisschen wie so ein leiser Rahmen, der uns diese Ruhe schafft.

00:05:10: Und wenn wir uns in dem sicher bewegen können, dann tut das unserem ganzen System unfassbar gut.

00:05:17: Und damit wird dann auch eine Stabilität geschaffen, vor allem dann, wenn wir zum Beispiel in Umfeldern auch, oder Situationen unterwegs sind, die sehr stressig sind, wie das jetzt zum Beispiel bei mir die letzten Wochen war.

00:05:32: Also wenn im Außengrad ganz, ganz, ganz viel los ist, dann können unsere Routinen quasi einen ankamen Alltag sein.

00:05:39: Und das ist ganz, ganz, ganz wertvoll, weil sie erinnern uns daran, es gibt etwas, auf das ich mich verlassen kann.

00:05:47: Ich selbst bin dieser Anker, in dem ich quasi meine Routinen ausführe.

00:05:52: Und das geht irgendwie auch, also dieses, ich bin selbst mein Anker Hand in Hand damit, dass es für uns etwas ist, was auch selbst für Sorge bedeutet.

00:06:03: Wir können uns damit zeigen, hey, wir kümmern uns um uns, wir können uns gut um uns selber kümmern.

00:06:11: Und wir zeigen uns damit auch, wir nehmen uns und unsere Bedürfnisse ernst.

00:06:16: Und das wiederum... hilft, unserem Nervensystem ruhig zu bleiben.

00:06:21: Und ich glaube, dass wir alle in so einer überstimulierten Welt leben, dass diese Sicherheit und diese Ruhe in unserem Nervensystem etwas ganz, ganz, ganz wertvolles ist.

00:06:33: Es hilft uns dabei, dran zu bleiben, auch ohne Willenskraft.

00:06:39: Weil ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber ich hab das häufig schon, dass ich abends so müde von Entscheidungen bin, dass ich dann eigentlich nur noch auf dem Sofa sitzen möchte, den Fernseher anmache und am liebsten hätte, dass mir jemand anderes sogar was zuerst ein Koch oder bestellt, damit ich ja keine Entscheidungen mehr treffen kann oder treffen muss.

00:06:59: Und so wichtig und toll Routinen auch sind, dürfen wir auch verstehen, dass sie sich verändern dürfen, dass sie mit uns wachsen können.

00:07:10: Denn was ich auch ganz schön finde an Routinen ist, dass sie uns helfen können, der Mensch zu werden, der wir sein wollen.

00:07:18: Also zum Beispiel Wir möchten gern sportlich sein, dann kann uns eine Sportroutine, die wir vielleicht jeden Tag ausführen, die sagen wir jetzt mal fünfzehn Minuten lang ist, dazu helfen zu diesem sportlichen Menschen zu werden.

00:07:30: Wir wollen mehr Selbstreflektion erfahren, dann können wir durch tägliches Journaling genau diese Selbstreflektion finden.

00:07:37: Also Routine können uns helfen, der Mensch zu werden, der wir sein wollen.

00:07:42: Und damit unterstützen sie uns in unserem Entwicklungsprozess.

00:07:45: Und das bedeutet aber auch, dass wenn wir dann an dem Punkt sind oder dass wir vielleicht auch, wenn wir wieder was ablegen wollen, dass sich eben Routine auch verändern, entwickeln oder auch losgelassen werden dürfen.

00:07:58: Ich glaube, dass Routinen unfassbar kraftvoll sind, weil sie uns Sicherheit geben, weil sie uns helfen, der Mensch zu werden, der wir sein können, weil sie ein Anker für uns sind.

00:08:13: Und sie können uns immer wieder genau dahin zurückbringen, zur Ruhe, zu uns, zur Regulation, raus aus Stress und außen.

00:08:23: Ich glaube, deswegen liegt im Routine ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel Kraft.

00:08:30: Und deswegen wollte ich das euch heute auch so einmal mitgeben.

00:08:34: Und ich freue mich ganz doll, weil der Podcast ist ja jetzt mittlerweile auch eine Routine für mich und vielleicht auch für euch geworden, eine wöchentliche.

00:08:43: Und auch ich entwickel mich weiter und deswegen entwickelt sich auch der Podcast weiter.

00:08:48: Und ich freue mich ganz doll, dass wir ab dem nächsten Monat, also ab Februar, wieder die monatlichen Meditationen machen, am ersten jeden Monats.

00:08:57: Das habe ich einfach von meinen Kapazitäten in den letzten Monaten nicht geschafft.

00:09:01: Und jetzt habe ich aber wieder so viel Ruhe und Zeit und Raum, dass ich euch gerne wieder monatliche Meditationen mitgeben möchte.

00:09:09: Und ab sofort wird es monatlich für euch kleine Info-Folgen geben, wo ich euch große Begriffe erkläre, die ich auch hier bei Gedankenanstöße häufig nutze, Begriffe wie Trauma, Therapie, Heilung, Du Panemin, Nervensystem.

00:09:27: Weil ich glaube, diese Begriffe sind so groß und so wichtig, um zu verstehen, wie wir mehr zu uns selbst finden können, dass sie ein bisschen mehr Raum verdient haben zur Erklärung und Interpretation und was sie für einen bedeuten.

00:09:43: Und dann gibt es noch eine dritte Sache, auf die ich mich unfassbar freue.

00:09:48: Und zwar möchte ich gern, und ich weiß, es gibt schon einen, oder ein, oder verschiedene Social Media Kanäle für den Podcast, die ich die letzten Monate auch nicht bespielt habe.

00:09:58: Und jetzt ist es aber so, dass ich mich in ein Coaching begeben habe, wo wir gerade gemeinsam eine große Strategie für diese Kanäle aufbauen, weil ich euch einfach noch mehr Input geben möchte und noch mehr mitgeben möchte und noch mehr teilen möchte und euch noch mehr einen Raum für eure Entwicklung geben möchte.

00:10:16: Und deswegen freue ich mich ganz doll, dass wir im Laufe von Februar quasi dort die ersten großen, tollen Videos und Postings setzen werden.

00:10:26: Und ich würde mich unendlich freuen, wenn ihr Da auch vorbei schaut, wenn ihr es nicht schon abonniert habt.

00:10:31: Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.

00:10:34: So, das war jetzt hier noch ein sehr langer, sehr bürokratisches, ein sehr langes bürokratisches Ende.

00:10:42: Ich hoffe, dass ihr vielleicht für euch ab sofort ein paar kleine Routinen integrieren könnt.

00:10:49: Und auch Daniel ein Tipp macht das ganz langsam.

00:10:51: Ihr müsst nicht von Tag eins an zehn neue Routinen für morgens haben und das alles umsetzen.

00:10:57: Intekret ist langsam und schleichend.

00:10:59: Auch so mache ich das jetzt wieder.

00:11:01: Ich hätte hier eine feste Morgenroutine auf der Farm und jetzt bin ich zurück und fange die Routine wieder an.

00:11:09: Aber erst Schritt für Schritt nicht alles direkt auf einmal, weil ich möchte mich auch nicht überfordern und mein System auch nicht.

00:11:15: Und ich möchte mich dann wohlfühlen in meiner Routine und ich diesen Druck spülen.

00:11:18: Ich muss das jetzt aber alles machen.

00:11:20: Und genau das kann ich euch auch nur mitgeben für eure Routine und für generell alles im Leben.

00:11:25: ihr dürft langsam machen und ganz in Ruhe und ich drücke euch ganz fest natürlich nur mit Konsent und schicke euch ganz viel Liebe für diese neue Woche.

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